Auf die richtigen Fette kommt es an

Besser als viele andere FetteWelche Fette das sind und warum die vegane Ernährung hier klar im Vorteil ist, möchten wir gerne in diesem Beitrag aufzeigen. Ähnlich wie die Kohlenhydrate haben auch Fette nicht den besten Ruf: schenken wir der Allgemeinheit Glauben machen sie dick und krank. Allerdings ist das an dieser Stelle nicht ganz falsch, auch wenn die richtigen Fette viele lebensnotwendigen Eigenschaften besitzen.

Welche Fette gibt es überhaupt

Grundsätzlich kommen Lipide, also Fette, in Form von fettlöslichen Vitaminen (A, D, E und K), Cholesterin (bzw. Phytosterin) und Triglyceriden vor. Genauer gesagt kommt Cholesterin in allen tierischen und Phytosterin in pflanzlichen Zellen vor – beide sind Bestandteil der jeweiligen Zellen. Und Triglyceride sind quasi die Basis der verschiedenen Fettsäuren, welche sich anhand ihrer Kettenlänge:

  • Kurzkettige Fettsäuren,
  • Mittelkettige Fettsäuren,
  • Langkettige Fettsäuren

und dem Sättigungsgrad:

  • Gesättigte Fettsäuren,
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren,
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren und
  • Transfettsäuren

unterschieden.

Im Folgenden einige Funktionen der Fette

  • Energiespeicher und -lieferant
  • Trägersubstanz für Vitamine
  • Geschmacksträger
  • Cholesterin + Sonneneinstrahlung = Vitamin D
  • Herstellung von Gewebshormonen
  • Synthese von zellulären Strukturbestandteilen der Zellen
  • Wärmeisolator und Schutz vor Verletzungen

Wie unterscheide ich gut von böse

Einfacher gesagt als getan. Im Grunde genommen ist die allgemein zu hohe tägliche Fettzufuhr ein Problem, denn diese fördert Gefäßerkrankungen und Übergewicht. Fleischesser liegen oft über den von der DGE empfohlenen Wert von 30 % des täglich aufzunehmenden Energiewerts. Weiterhin erachten aktuelle Studien selbst diesen Wert als zu hoch an und empfehlen einen maximalen Verzehr von 10 – 15 %.

Die gesättigten Fettsäuren kann unser Körper selbst synthetisieren, so dass eine zusätzliche Aufnahme durch die Nahrung unnötig ist. Auf Transfettsäuren sollten wir am besten gänzlich verzichten, von diesen Fetten gehen ausschließlich negative Wirkungen aus.

Abschließend sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren für unseren Körper sehr wichtig, allen voran die Omega-3-Fettsäuren. Diese wird im Organismus zu EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) umgewandelt, welche entzündungshemmende, gefäßerweiternde und gerinnungshemmende Wirkungen haben. Folglich macht es also Sinn auf eine gute Versorgung durch diese Fette zu achten!